| Management number | 232001182 | Release Date | 2026/06/18 | List Price | US$90.00 | Model Number | 232001182 | ||
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Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) dient in Deutschland als Instrument zur Beurteilung der Fahreignung bei Personen, die im Straßenverkehr durch Verkehrsdelikte oder Straftaten aufgefallen sind. Diese multidisziplinäre Untersuchung erfordert in der Regel eine Vorbereitung, um mit einer positiven Prognose abgeschlossen zu werden. Fahreignung umfasst körperliche, geistige und persönliche Eignung und wird in der Fahrerlaubnis-Verordnung definiert.Voraussetzungen einer positiven Prognose sind Verhaltens- und Einstellungsänderungen. Es herrscht keine Kontroverse um das Wie eine Fahreignung wieder hergestellt werden kann, sondern um das durch Wen.Viele Betroffene einer Eignungsbegutachtung sind überfordert, geeignete Vorbereitungsmaßnahmen von unqualifizierten und/oder unseriösen Angeboten und Anbietern, unterscheiden zu können.Glitsch & Bornewasser haben (2012) zu Fahreignungsrehabilitationsmaßnahmen befragt und erfasst, dass Betroffene die Informationslage, Wie und Wodurch sie ihre Fahreignung wieder herstellen können, als „schlecht“ beurteilen und diejenigen, die nicht früh- und rechtzeitig Beratungs- und Vorbereitungsmaßnahmen in Anspruch nehmen, schlechter abschneiden als Personen, die keine Vorbereitung absolviert haben. Zudem gaben darin Betroffene an, Erfahrungen mit unseriösen Anbietern und illegalen Angeboten gemacht zu haben.Im Rahmen einer MPU-Reform wurden 2015 (erste) Handlungsempfehlungen veröffentlicht. In Folge wurde in den „Leitlinien verkehrspsychologischer Interventionen“ (2016) ein eigenes Kapitel geschaffen, welches Qualifikationen, inhaltliche Voraussetzungen und berufsethische Standards definiert, nach welchen Beratungs- und Vorbereitungsmaßnahmen als geeignet zu nennen und seriöse von unseriösen Angeboten und Anbietern zu unterscheiden sind.So ist in der Fachliteratur unbestritten, dass fahreignungsfördernde Interventionen i.S.v. Vorbereitung durch (Verkehrs-)Psychologen der Goldstandard zu einer positiven Begutachtung hin sind. Ein empirischer Beleg dafür, dass die Art der Vorbereitung, unabhängig der Ursache der Eignungsbedenken, die MPU-Prognose beeinflusst, fehlte bislang.Das Ziel dieser Studie war es – im Rahmen des Settings einer wissenschaftlichen Thesis – durch eine Online-Erhebung (für Betroffene einer MPU im Zeitraum zwischen 2006 und 2023) zu verifizieren, dass (verkehrs-)psychologische Vorbereitung häufiger zu einer positiven Prognose führt als nicht-psychologische. Auch werden Erkenntnisse gewonnen, dass (verkehrs-)psychologische Vorbereitung kostengünstiger als nicht-psychologische ist und erfasst, dass Betroffene Erfahrungen mit unseriösen Anbietern und illegalen Angebotengemacht haben.Die Ergebnisse bestätigen die Überlegenheit (verkehrs-)psychologischer Interventionen. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse, ihrer Einordnung in den Forschungsstand und einem Ausblick auf ihre Konsequenzen.Die Thesis ist im Zeitraum von Januar bis April 2024 entstanden. Read more
| ASIN | B0G35RW87C |
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| XRay | Not Enabled |
| ISBN13 | 979-8275059793 |
| Language | German |
| File size | 12.4 MB |
| Page Flip | Enabled |
| Word Wise | Not Enabled |
| Print length | 192 pages |
| Accessibility | Learn more |
| Screen Reader | Supported |
| Publication date | November 20, 2025 |
| Enhanced typesetting | Enabled |
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